Japanisches Curry
Wie lautet das Rezept für ein traditionelles japanisches Curry?
Vorbereitungszeit :
- Zubereitung: 15 Minuten
- Kochen: 45 Minuten
Zutaten :
- 500g Fleisch (Rind, Huhn oder Schwein)
- 2 gehackte Zwiebeln
- 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
- 2 Kartoffeln, in Würfel geschnitten
- 800ml Brühe (Gemüse oder Huhn)
- 2 Esslöffel Öl
- 1 Dose japanische Curry-Mehlschwitze
- 1 Esslöffel Sojasauce
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Japanischer Reis als Beilage
Vorbereitung :
- Braten Sie in einem großen Topf die Zwiebeln im Öl an. Geben Sie die Karotten und die Kartoffeln hinzu und dann das Fleisch. Lassen Sie alles goldbraun werden.
- Gießen Sie die Brühe an und lassen Sie alles 30 Minuten lang köcheln, bis das Gemüse weich und das Fleisch gar ist.
- Geben Sie die japanische Curry-Mehlschwitze direkt in den Topf und rühren Sie gut um, bis die Soße eindickt. Lassen Sie das Ganze weitere 10-15 Minuten köcheln.
- Fügen Sie Sojasauce, Salz und Pfeffer hinzu. Mit japanischem Reis servieren.Zubereitungszeit :
Was ist die Besonderheit des japanischen Currys?
Das japanische Curry, genannt "kare" (カレー), ist eine einzigartige und beliebte Version des Currys, die sich durch mehrere Merkmale auszeichnet:
- Milde und Geschmack: Das japanische Curry ist im Allgemeinen milder und weniger scharf als indische oder thailändische Currys. Es hat einen süßen Geschmack, der durch die Zugabe von Äpfeln, Honig oder Zucker entsteht.
- Roux: Die Grundlage für japanisches Curry ist „Roux“, eine Mischung aus Mehl und Fett, der Gewürze hinzugefügt werden, um eine dickflüssige und cremige Konsistenz zu erhalten.
- Hauptzutaten: Die Hauptzutaten sind Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln) und Fleisch (Rind, Huhn oder Schwein). Die Zutaten werden in relativ große Stücke geschnitten.
- Zubereitung: Gemüse und Fleisch werden oft angebraten und dann in Wasser oder Brühe mit der Mehlschwitze geschmort, bis alles weich ist und eine dicke Soße entsteht.
- Mit Reis serviert: Japanisches Curry wird fast immer mit weißem Reis serviert, der als „Kare Raisu” (カレーライス) bezeichnet wird. Der Reis nimmt die dickflüssige Soße auf und sorgt so für eine Kombination aus verschiedenen Texturen und Aromen.
Das japanische Curry ist ein wärmendes Familiengericht, das in wenigen Minuten zubereitet ist und im Mittelpunkt der japanischen Küche im Restaurant wie auch zu Hause steht!
Warum ist Curry in Japan so beliebt?
Japanisches Curry ist aufgrund seines einzigartigen Geschmacks und seiner einfachen Zubereitung zu einem unverzichtbaren Gericht geworden. Es wurde im 19. Jahrhundert von den Briten in Japan eingeführt und schnell an die japanische Küche angepasst, indem scharfe Gewürze durch mildere Aromen ersetzt wurden. Heute gibt es japanisches Curry in vielen Varianten, darunter mit Gemüse, Fleisch (wie Huhn, Schwein oder Rind) und manchmal sogar mit Äpfeln oder Ingwer, um ihm eine milde Note und Komplexität zu verleihen.
Dieses Gericht wird oft mit Reis serviert, einer perfekten Beilage, die die scharfen Aromen mildert. Es ist einfach zuzubereiten und auch in Frankreich sehr beliebt, wo es immer mehr Menschen für sich entdecken. Die Currypaste, die oft in Form von Paste oder Brühe gekauft wird, erleichtert die Zubereitung, und die Kochzeit ist relativ kurz, oft zwischen 30 und 40 Minuten. Das japanische Curry ist also ein vielseitiges Gericht, das sich an viele Geschmäcker anpassen lässt und eine Vielzahl von Varianten bietet, um jeden Gaumen zu befriedigen, egal ob man scharfe Gerichte mag oder nicht.
Was sind die besten Beilagen für ein japanisches Curry?
- Japanischer Reis : Wie bereits erwähnt, wird Koshihikari-Reis, ein kurzkörniger japanischer Reis, am häufigsten mit Curry serviert. Seine leicht klebrige Textur sorgt dafür, dass die Soße perfekt aufgenommen wird.
- Japanisches Omelett (Tamagoyaki) : Ein mildes, leicht süßes Omelett, das oft in Scheiben serviert wird, kann eine süße Note verleihen, um die scharfen Aromen des Currys auszugleichen. Es ist eine klassische Beilage, die besonders in japanischen Restaurants beliebt ist.
- Japanische Essiggurken (Tsukemono) : Dieses eingelegte Gemüse, oft mit Ingwer oder Sojabohnen, sorgt für Frische und Leichtigkeit und gleicht die Reichhaltigkeit des Currys aus. Sie werden auch verwendet, um die Currysuppe mit einem Kontrast an Texturen zu ergänzen.
- Nudeln Udon oder Soba : Obwohl Reis die traditionelle Beilage ist, bevorzugen manche Menschen japanische Nudeln wie Udon (dicker) oder Soba (aus Buchweizen). Sie nehmen auch die Currysauce auf und verleihen den Gerichten eine zusätzliche Note.
- Gebratenes Gemüse: Gebratene Karotten, Zwiebeln oder Paprika können dem Gericht Farbe und Textur verleihen. Sie sind außerdem reich an Geschmack und fügen eine süße, leicht karamellisierte Note hinzu.
- Fleisch: Obwohl japanische Currys häufig Fleisch (Huhn, Rind oder Schwein) enthalten, sind gegrilltes Fleisch oder Fleischkroketten wie Tonkatsu (paniertes Schweinefleisch) oder Chicken Katsu (paniertes Huhn) perfekte Optionen für ein Curry. Diese Produkte können separat serviert oder dem Curry hinzugefügt werden, um es noch reichhaltiger zu machen.
- Sojasauce oder Chili: Für Liebhaber scharfer Gerichte kann ein Schuss Sojasauce oder ein wenig Chili, das auf der Seite hinzugefügt wird, die Aromen des japanischen Currys noch weiter bereichern.
Wie dicke ich ein japanisches Curry an, das zu flüssig ist?
Wenn Ihr japanisches Curry zu flüssig ist, gibt es einige einfache Tricks, um es anzudicken und dabei den Geschmack und die Textur des Gerichts beizubehalten. Hier einige beliebte Methoden :
- Curry-Roux verwenden: Die häufigste Lösung zum Andicken eines japanischen Currys ist die Zugabe von Curry-Roux (oft in Form von Blöcken oder Pasten). Mehlschwitze besteht aus Mehl und Fett (meist Öl oder Butter) und hilft, das Curry zu verdicken, während sie der Sauce Fülle verleiht. Wenn Sie eine vorgefertigte Mehlschwitze wie die der Marke S&B verwendet haben, geben Sie etwas mehr davon hinzu, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
- Curry reduzieren : Wenn Ihr Curry zu flüssig ist, können Sie die Zubereitung auch bei niedriger Hitze köcheln lassen, damit ein Teil des Wassers verdampft. Dadurch werden die Aromen konzentriert und die Sauce wird auf natürliche Weise dicker. Achten Sie darauf, dass Sie das Gemüse oder das Fleisch nicht überkochen.
- Kartoffeln hinzufügen: Kartoffeln werden häufig in japanischen Curryrezepten verwendet. Sie enthalten Stärke und können daher zum Verdicken der Soße verwendet werden. Sie können gewürfelte Kartoffelstücke hinzufügen und sie im Curry kochen lassen. Sie werden teilweise zerfallen und die Soße verdicken.
- Misopaste: Eine kleine Menge Misopaste kann ebenfalls verdicken und einen Hauch von Umami-Geschmack hinzufügen. Vermischen Sie sie mit etwas Brühe oder Wasser, um sie in Ihr Curry einzuarbeiten, ohne die Konsistenz zu stören.
- Sojasauce oder dickflüssige Brühe hinzufügen: Manchmal kann auch ein kleiner Schuss Sojasauce oder etwas Brühe (wie Rinder- oder Hühnerbrühe) helfen, den Geschmack Ihres Currys zu verdicken und zu konzentrieren.










































