Mehr zu japanischer Sojasauce
Welche Arten von Sojasauce gibt es?
Zu den wichtigsten Arten von Sojasauce gehören :
- Shoyu: Klassische japanische Sojasauce, die oft in Usukuchi (leicht) und Koikuchi (dunkel) unterteilt wird.
- Tamari: Eine dickere Sojasauce, die oft glutenfrei ist.
- Saishikomi: Doppelt gebraute Sojasauce, reichhaltig und komplex.
- Shiro: Helle Sojasauce, die verwendet wird, um die Farbe der Zutaten in Gerichten zu erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen japanischer und chinesischer Sojasauce?
Japanische Sojasauce (Shoyu) ist im Allgemeinen milder, leicht süßlich und leichter im Geschmack als chinesische Sojasauce, die salziger und robuster sein kann. Japanische Sojasauce wird oft aus einer Mischung von Weizen und Sojabohnen hergestellt, während für chinesische Sojasauce weniger Weizen verwendet wird, was ihr eine dickere Textur und einen kräftigeren Geschmack verleiht.
Was ist der Unterschied zwischen Sojasauce und süßer Sojasauce?
Salzige Sojasauce und süße Sojasauce haben dieselbe Grundlage, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Zusammensetzung, ihrem Geschmack und ihren kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten.
Salzige Sojasauce ist die traditionellste Form. Sie entsteht durch die Fermentierung von Soja, Weizen, Wasser und Salz. Ihr Geschmack ist geprägt von Salzigkeit und Umami, wobei die Noten je nach Herkunft und Fermentationsdauer mehr oder weniger ausgeprägt sind. Sie wird hauptsächlich als Tischgewürz oder als Kochgrundlage verwendet, insbesondere zum Würzen von Gerichten, zum Marinieren von Lebensmitteln oder als Beilage zu Sushi und Sashimi.
Die süße Sojasauce hingegen ist eine Variante, die durch die Zugabe von Zucker, Mirin, Sirup oder anderen Süßungsmitteln angereichert ist. Diese Zugabe mildert den salzigen Geschmack und sorgt für ein runderes und ausgewogeneres Aroma. Ihre Konsistenz ist oft sirupartiger und glänzender, wodurch sie sich ideal zum Überziehen, Glasieren oder Karamellisieren von Speisen eignet. Sie wird häufig in Zubereitungen wie Teriyaki-Saucen, Yakitori oder bestimmten Schmorgerichten verwendet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass salzige Sojasauce Umami und Salzigkeit hervorhebt, um Gerichte zu würzen und zu verfeinern, während süße Sojasauce Süße, Tiefe und Genuss bringt und ein subtiles Gleichgewicht zwischen süß und salzig schafft.
Wie wird Sojasauce hergestellt?
Sojasauce wird durch die Fermentation von Sojabohnen und Weizen mit Wasser, Salz und Fermenten (Koji) hergestellt. Der Fermentationsprozess kann mehrere Monate, bei manchen handwerklich hergestellten Soßen sogar Jahre dauern. Die Soße wird dann gepresst, gefiltert, pasteurisiert und in Flaschen abgefüllt.
Welche Sojasauce sollte man für Sushi wählen?
Für Sushi verwenden Sie am besten eine leichte Sojasauce oder Usukuchi, die den Geschmack des Fisches verstärkt, ohne ihn zu zerdrücken. Auch Tamari kann verwendet werden, vor allem für diejenigen, die eine glutenfreie Option suchen.
Wie verwendet man Sojasauce in der japanischen Küche?
Sojasauce ist eine vielseitige Zutat in der japanischen Küche. Sie wird zum Würzen von Suppen, Saucen, Marinaden, Dressings und als Würzmittel verwendet. Beispielsweise ist sie wichtig für Gerichte wie Teriyaki, wo sie für eine Umami-Tiefe sorgt, oder für Dipsaucen wie die für Gyoza.
Kann man die Sojasauce durch eine andere Zutat ersetzen?
Ja, man kann Sojasauce durch Alternativen wieKokosamino (für eine sojafreie und glutenfreie Option) oder Tamari für diejenigen, die eine glutenfreie Sojasauce suchen, ersetzen. Auch verdünntes Miso kann in einigen Rezepten anstelle von Sojasauce verwendet werden und bietet einen ähnlichen Umami-Geschmack.
Wie sollte man Sojasauce aufbewahren?
Sojasauce sollte an einem kühlen, dunklen Ort, z. B. in einem Schrank, aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen empfiehlt es sich, sie im Kühlschrank aufzubewahren, um ihre Frische und ihren Geschmack länger zu bewahren.
Wie lange hält eine Flasche Sojasauce?
Die Haltbarkeit einer ungeöffneten Flasche Sojasauce beträgt normalerweise 2 bis 3 Jahre. Nach dem Öffnen kann sie gut im Kühlschrank für 6 Monate bis zu einem Jahr aufbewahrt werden, ohne ihre Qualität zu verlieren, obwohl es ratsam ist, sie innerhalb von 6 Monaten aufzubrauchen, um den besten Geschmack zu erzielen.









































































